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LydaBuddah's Blog

  • DRUM AND BASS BUNDESLIGA

    DRUM AND BASS BUNDESLIGA

    In der Drum and Bass Bundesliga kämpfen die Top a Top Künstler der deutschen Szene um den begehrten Meisterschaftspokal. Jeweils sechs Mannschaften müssen in Heim- und Auswärtsspielen mit Plattenspieler und Mikrofon soviel Tore wie möglich erzielen. Das Publikum und eine ausgewählte Jury entscheiden über das Ergebnis. Das Resultat ergibt sich aus den Punkten der folgenden fünf Kategorien: Selection, Mixing, MCing, Performance und Rauschzustand. Im gefürchteten Finale müssen sich das erst- und zweitplazierte Team eine Schlacht um die Trophäe liefern.


    Drum and Bass Bundesliga Meister

    2004 "BORUSSIA BASSWERK" Cheetah, The Green Man, MC Dragoon
    2005 "VFB DIMENSIONS REC STUTTGART" DJ Linuz, MC Remedy
    2005 "ZWIETRACHT BRAUNSCHWEIG" Lyda Buddah, Mystic Dan
    2006 "1. FC DNB KOMPRESSOR KÖLN" J-Cut, Kolt Siewerts, MC Double J
    2007 "ZWIETRACHT BRAUNSCHWEIG" Lyda Buddah, Mystic Dan
    2008 "STUTTGARTER KICKASS" DJ Tease, MC Sinista
    2009 "STUTTGARTER KICKASS" DJ Tease, MC Sinista
    2010 "1. FC DnB Kompressor Köln"
    J-Cut, Kolt Siewerts, Rascal Emcee

    SAISON 2010/2011

    Spielbericht

    Heimspiel "Lokomotive Lifeline Bremen"

    Man merkt dem Verein von der Weser an, dass es eine gewachsene Struktur mit vielen fleißigen Mitarbeitern gibt. Vom Vereinsvorsitzenden O. Allen über die Spieler bis hin zum Türpersonal sind alle mit dem Herzen dabei. Die Arbeit von diesem entwickeltem System zahlt sich in vielen Momenten aus. Ob es in der neunten Saison der Drum and Bass Bundesliga zum Titel reicht wird sich zeigen. In ihrem Heimspiel hat die Lokomotive schon einmal wertvolle Punkte gesammelt. Das neue Trikot der Mannschaft gab es auch zu bewundern, wobei sich einige Besucher über die blaue Farbwahl gewundert haben.

    Das Aufwärmtraining wurde leider durch den einen oder anderen Open-Mic-Flitzer gestört. Das Publikum feierte ab 1 Uhr allerdings schon extrem ausgelassen zu den Sets von Bundesliga Präsidenten L.d.B. Vorfelder und dem neuen Vorstandsmitglied Chris Cola Korn Bierhoff. Das Intro der Lifeline Spieler schlug dem Fass den Boden aus. Mit der Ansage: "Lokomotive Lifeline fährt auf Gleis 1 ein,... Abfahrt" gab es die ersten Punkte auf den Zetteln der Jury. Nach dieser tollen Vorarbeit erarbeiten sich die Bremer weitere gute Torgelegenheiten. DJ Quincee Direktannahme von Genzos erstem Mix ging einige Meter neben das Tor, doch mit zunehmender Spieldauer wurden seine Mixe immer präziser. Das kreative Offensivspiel wurde konsequent weitergeführt. Dj Genzo spielte routiniert und sicher einen tiefen Bass nach dem anderen in den Strafraum und Qunicee hämmerte das Leder in die Gamaschen. Ganz wie Jens Lehmann im WM Viertelfinale gegen Argentinien hatte das Sturmduo einen Spickzettel, auf dem ihre Mixtaktik detailliert vorgegeben war. MC Stunnah hielt den Kasten sauber und sicherte als Verbalpanzer in der Abwehr den ungefährdeten Sieg der Lifeline Lokomotive. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und viele besondere Solo-Momente gewann das Team schlussendlich mit 154 Punkten und belegt stolz Platz 1 der Tabelle. 

    TABELLE

    Lokomotive Lifeline Bremen         154 / 0
    Super Vinyl Warriors Mannheim    152 / 0
    1. FCDNB Kompressor Köln           0 / 0
    Breisgau Bombers                   0 / 0
    4TP Hannover                       0 / 0
    SPVGG Rhein-Neckar-Steilwärts      0 / 0


    SAISON 2009/10

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    DRUM AND BASS BUNDESLIGA FINALE 2009 / 10

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    Der „1. FC DnB Kompressor Köln“ hat zum zweiten Mal den Meistertitel der deutschen Drum and Bass Bundesliga gewonnen. In der Hitzeschlacht, im Dampfdruckkessel von Braunschweig, bezwangen die Köllschen Jecken die Breisgau Bombers mit 4: 3.

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    Gefühlte 50 Grad auf der Tanzfläche, flirrende Hitze, stehende Luft. Alles egal, wenn das Finale der Drum and Bass Bundesliga ansteht. Die Massive strahlte, schrie und jubelte im Brain-Hexenkessel am Bruchtorwall. Der Dresscode, kurz, knapp, sportlich und jede Menge Jägermeister für den Kreislauf. Vor Beginn des spannend erwarteten Spiel wurde mit dem obligatorischen Münzwurf bestimmt, wer die Party anstoßen sollte. Die „Breisgau Bombers“ durften die erste Runde „DJ vs DJ“ ankicken. Die beiden Offensivkräfte Enea und DJ Netto dribbelten sich auf Plattenspielern und CD Playern aufopferungsvoll bekannte Hits zu und wussten mit technisch sicheren Mixen das Publikum zu begeistern. Die Kölner konterten mit ebenso schneller Liederzirkulation und entschärften damit die starke Waffe der Freiburger Mannschaft. Der Kapitän Kolt Siewerts machte die Räume extrem eng und sein Sturmpartner Jay Cut den Sound besonders laut. Die Zuschauer feierten das durchschnittliche erste Drittel und vergaben den ersten Siegespunkt an die Gaußböcke. In der zweiten Runde mussten die MC´s gegeneinander antreten. MC Fava fiel in der Vorbereitung schon durch enormes Forechecking beim Kräuterschappes auf und attackierte dementsprechend hochmotiviert seine Gegner mit lyrisch hörenswerten Fallrückziehern. Jetzt rückte sein Gegner Rascal Emcee ins Rampenlicht, der den Vorsprung seines Teams unbedingt ausbauen wollte. Mit heftigem Doubletime Sprechgesang schlug er bis zur Hälfte seiner Spielzeit eine Bogenlampe an die Latte, um danach mit einfachem „Party, Party“ Gebrüll das Leder im Netz zu versenken. Mit einer knappen Zuhörerentscheidung und der Jurywertung stand es vor der entscheidenden Runde 3 : 2 für Köln. Nun kam die Zeit für die Chefstrategen, den Sieg nach Hause zu bringen. Die Freiburger DJ´s stürmten back to back, mit gekonnten Doppelpässen und MC Fava traf mehrfach den Innenpfosten. Auch der „1. FC DnB Kompressor Köln“ verstand die so genannte Tiki-Taka Technik, bei der mit nur einem Kontakt die Mixe hin- und hergeschoben werden. In einer speziellen Glanzleistung, lief der Knipser Kolt mit einem Remix von dem selbst produzierten „Flute Tune“, wie Moses durch die Verteidiger in den Strafraum, um den Ball hinter die Linie zu nageln. Dieser geniale Schlusspunkt war vielleicht die ausschlaggebende Situation in einem brutal knappen, aber fair geführten Endspiel. Mit dem offiziellen Ergebnis von 4 : 3 haben sich die rheinischen Frohnaturen am Ende durchgesetzt und können stolz zum zweiten Mal den Meistertitel mit nach Hause nehmen. Nach der Pokalvergabe fielen alle Spannungen von den Beteiligten ab und es wurde hemmungslos bis in die späten Morgenstunden weitergefeiert.





    SPIELBERICHT 06.02.2010


    „BREISGAU BOMBERS“ FT. DJ NETTO, ENEA, MC FAVA


    Die „Breisgau Bombers“ haben es als DnB-Bundesliga Debütanten geschafft die Herbstmeisterschaft zu erringen. Der Kader ist mit dem Torjäger MC Fava, dem defensiven Top-Produzent Enea und dem Libero DJ Netto qualitativ äußerst hochwertig besetzt und wurde von vielen Kennern als Geheimtipp für die Meisterschaft gehandelt. Mit einem ordentlichen Vorsprung im Gepäck mussten sie eigentlich nur noch zeigen, dass sie auch Zuhause eine Macht sind.


    In der E-Werk Arena war alles professionell für den großen Abend vorbereitet: Mit Videobeamern wurden große Fußballspiele an die Wände projiziert, die Werbung lief fantastisch, überall lagen Fußbälle… jetzt mussten nur noch die Nerven halten. Doch als erstes stießen die Freiburger auf ein unerwartetes Problem: Die Unterstützung der heimischen Zuschauer blieb aus, das Stadion war zu Spielanpfiff nur bis zur Hälfte gefüllt. Das tat der Motivation keinen Abbruch. Die Bomber mit den roten Trikots bauten sofort Druck auf und erspielten sich bereits nach einigen Sekunden zwingende Torchancen. Das Dribbling zwischen Enea und Netto an den Plattenspielern lief hervorragend und Papa Fava stellte unter Beweis, warum er auch international zu den Besten zählt. Der jähe Absturz aus dem Kreis der Titelfavoriten wurde bereits in der ersten Hälfte gebannt und es begann ein sensationell anzuhörendes Offensivspiel der Gastgeber. Die Selection wurde kreativ an die Zuschauer angepasst, jede Flanke, ob TC oder Insta:mental passte und sorgte gleich wieder für gefährliche Szenen im gegnerischen Strafraum. Sobald der Top-Torjäger der Liga MC Fava einen Angriff startete, weichte die Defensive auf wie ein Marshmallow im Hochofen. Die Mannschaft ließ auch in der zweiten Hälfte nichts anbrennen und marschierte mit insgesamt 320 Punkten an die Spitze der Tabelle. Der dominante Verein aus dem Süden hat es damit als erstes Team geschafft sich für das große Finale zu qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!



    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte:


    1. Breisgau Bombers 2 / 320

    2. Lokomotive Lifeline Bremen 2 / 299

    3. Fortuna 4TP Hannover 2 / 292
    4. Stuttgarter Kickass 2 / 290

    5. 1. FCDNB Kompressor Köln 1 / 158

    6. Salute Fire Sessions St. Pauli 1 / 140


    "Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."

    Lothar Matthäus




    SPIELBERICHT 05.02.2010


    „LOKOMOTIVE LIFELINE BREMEN“ ft. DJ GENZO, DJ QUNICEE, MC STUNNAH


    Mit „Lokomotive Lifeline Bremen FC“ kam, nach „SV Werder One Nation Bremen“, der zweite Klub aus der Hansestadt in die Brain Arena nach Braunschweig. Das Team von der Weser hatte mit 155 Punkten aus dem Heimspiel einen soliden Grundstein gelegt, um ernsthaft um die Meisterschaft mitkämpfen zu können.


    Als die Mannschaft ohne Trikots im Hexenkessel von Braunschweig auflief, wurde bei der Jury das erste Mal der Stift gezückt. In der ersten Minute nach dem Anpfiff ließ der Spielführer MC Stunnah verlauten, dass Bremen in der ersten Halbzeit ruhiger starten möchte, um in der zweiten voll aufzudrehen. Dem äußerst gewagten Konzept wurden vom Braunschweiger Publikum schnell die Grenzen aufgezeigt. Zusätzlich entpuppte sich die „Lokomotive Lifeline“ typische Wobble-Taktik in der Brain-Arena als unpassend. In Folge dessen machten die „Stadtmusikanten“ einen etwas verunsicherten Eindruck. Im weiteren Spielverlauf war die Mannschaft sehr bemüht, hatte aber große Not das Publikum richtig in den Griff zu bekommen. Der Star-Stürmer Genzo dribbelte sich b2b mit Quincee bis vor den Strafraum vor, schaffte aber selten eine gefährliche Situation im 16er heraufzubeschwören. Stunnah fasste sich ein Herz und rückte bis auf die Tanzfläche vor, von wo er den ein oder anderen lyrischen Kopfball nur knapp neben den Pfosten setzte. Jetzt wurde es ernst für die Mannschaft aus dem Norden. Der Vereinsvorsitzende O. Allen hatte als Ziel die Meisterschaft auf den Plan gesetzt, was den Druck auf seinen Kader noch erhöhte. In der zweiten Halbzeit wurde die Wobble-Taktik nicht geändert, aber die Motivation mit einem Sieg nach Hause zu fahren, stand dem Team, genau wie ihre Bemühungen an der Jägermeister Flasche, ins Gesicht geschrieben. Mit bewährten Mix-Kombinationen schafften es die Bremer in der zweiten Hälfte Druck aufzubauen und mit dem ein oder anderen Hazard und Pendulum-Gewaltschuss aus der dritten Reihe ein Tor zu erzielen. Am Ende der Nacht standen 144 Punkte auf den Punktezetteln. Die Mannschaft muss jetzt auf einen Patzer der anderen hoffen, um in das Finale einziehen zu können.


    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte:


    1. Breisgau Bombers 2 / 320

    2. Lokomotive Lifeline Bremen 2 / 299

    3. Fortuna 4TP Hannover 2 / 292
    4. Stuttgarter Kickass 2 / 290

    5. 1. FCDNB Kompressor Köln 1 / 158

    6. Salute Fire Sessions St. Pauli 1 / 140


    „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.“

    Berti Vogts


    SPIELBERICHT 27.11.2009

    "FORTUNA 4TP HANNOVER" feat. ROCKET, BENSKI & D.DEVINE



    Das Niedersachsen Derby der DnB-Bundesliga hatte bereits Wochen vor dem Spiel für Furore gesorgt. Die Fans aus der Landeshauptstadt waren heiß auf das Spiel mit den Erzrivalen aus Braunschweig. Die 96er hatten in der Löwenstadt viele Punkte liegen lassen und so blieb ihnen nichts anderes übrig, als bedingungslos Offensiv aufzulaufen.


    Die Glocksee-Arena war schon Stunden vor dem Anpfiff mit über 1500 Fans gefüllt. Die Gast-Mannschaft und Juroren aus Braunschweig heizten die Stimmung mit einem Maschinengewehr-Feuer aus Hits ein. Die Zuschauer reagierten bei nahezu jedem Mix mit Applaus. Nach einer Stunde beendeten die Offiziellen Mystic „Zwanziger“ Dan und Lyda Buddah Vorfelder ihr Set in einem Meer aus brennenden Feuerzeugen und schweißnassen Körpern. Jetzt wurde es ernst, die erste Halbzeit wurde angepfiffen und der Mannschaftskapitän Rocket glänzte gleich zu Beginn mit offensivem Dubplate-Pressing. Für das gelungene Dribbling zwischen Reggae und Drum and Bass Nummern bekam er direkt Applaus auf offener Szene. Der exzellente Schütze spielte weiterhin ein attraktives Set und hämmerte ein Mix nach dem anderen in die Gamaschen. MC Benski unterstützte die Angriffe der Roten Teufel mit perfektem Timing in seinen Lyrics. Nach der guten Vorarbeit wechselten die Gastgeber zur Hälfte der ersten Halbzeit einen neuen Stürmer ein, der mit einem sensationellen Double-Drop von Jenna Gs „In Love“ gleich den nächsten Treffer erzielte. Die Fans feierten ihr Team und wollten sofort eine Wiederholung von dem schönen Tor hören. Der Boden im Stadion war mittlerweile am Kochen und Hannover spielte bis zum Halbzeitpfiff angriffslustig nach vorne. In der Pause motivierten sich die Jungs von der Stadt an der Leine mit Getränken und Sportzigaretten um zum großen Wurf auszuholen. Frei nach dem Motto: „Wer viel arbeitet, dem fällt das Glück auch mal vor die Füße“, ackerten die Norddeutschen Talente in der zweiten Halbzeit weiter fleißig, um zum größtmöglichen Erfolg zu kommen. Die Spielgeräte wurden malträtiert und der Ball landete immer wieder gefährlich im Strafraum. Die Getränke zirkelten im Minutentakt  und die Defensive wurde zu Gunsten des Sturms völlig vernachlässigt. Die Gastgeber setzten sich im 16er fest und peitschten den einen oder anderen Mix in das lange Eck. Durch die langsam einhergehende „allgemeine Verwirrung der Nacht“, versuchte Hannover sein Glück zum Ende mit allerlei Jump-Up-Gewaltschüssen. Benski feuerte seine Vocals gnadenlos, aber nicht mehr ganz im Timing ins Getümmel. Das Heimspiel wurde zu einer Gala-Vorstellung und die Massive bedankte sich für dieses Highlight. Der leichte Rempler von Hannover, einige qualitativ durchschnittliche MP3´s abzuspielen, musste nicht gepfiffen werden, wurde aber auf den Jury-Zetteln vermerkt. Das erleichterte Team lief dankbar und mit einem zu Recht guten Ergebnis in die Backstage-Katakomben des Stadions.

    .. ..

    Die Emotionen schlugen hoch, doch das brisante Spiel verlief komplett ohne Krawalle. Das Präsidium bedankt sich bei den engagierten, fairen Fans und der gesamten Mannschaft aus Hannover! Um die aktuelle Tabellenkonstellation zu verstehen, muss man kein Hochschuldiplom haben. Freiburg ist Herbstmeister, für den endgültigen Meistertitel ist aber noch alles offen.


    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte:


    1. Fortuna 4TP Hannover 2 / 292
    2. Stuttgarter Kickass 2 / 290

    3. Breisgau Bombers 1 / 160
    4. Lokomotive Lifeline Bremen 1 / 155
    5. Salute Fire Sessions St. Pauli 1 / 140
    6. 1. FCDNB Kompressor Köln 0 / 0


    "Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter." (Max Merkel)

    SPIELBERICHT 06.11.2009

    „STUTTGARTER KICKASS“ feat. TEASE & MC SINISTA


    Zum Spitzenspiel war die Brain Arena besonders gut besucht. Der doppelte Meister aus Stuttgart hat die Möglichkeit, sich diese Saison als erstes Team mit drei Titeln, in die Geschichtsbücher einzutragen. Die strapazierten Nerven der Gäste wurden durch die Braunschweiger Fankurve zusätzlich auf eine harte Probe gestellt... Rekordmeister – Ja oder Nein?

    Schon zu Beginn der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine deutliche Verunsicherung der roten Teufel. Bei dem an sich so selbstbewussten Team lief in den ersten Minuten gar nichts rund. Die präzisen Mixflanken von DJ Tease kamen gut, aber nicht ganz so perfekt wie man es gewohnt ist. Gefährliche Situationen kamen nur bei Standardsituationen auf, die geschickt mit bekannten Hits eingeleitet wurden. Der Stuttgarter Stürmer versuchte im Anschluss die fehlende Filigranarbeit mit körperlicher Robustheit zu kompensieren. Alles in allem war es eine gute, aber verfahrene erste Halbzeit. In der Pause muss es Backstage richtig gekracht haben. Die Schwaben kamen mit einer völlig „veränderten“ Körpersprache auf die Tanzfläche zurück. Mit gelungenen Vodka-Bull-Kombinationen und exzellentem Volume-Pressing gelang es dem Team sofort Druck aufzubauen. Der brillante Vorstopper Mc Sinisterrier rückte über die Flanken mit auf, was die Chancenmöglichkeit erhöhte. Aus spitzem Winkel gelangen ihm dann auch die wichtigen lyrischen Treffer, um die Kickass in die obere Tabellenregion zu befördern. Die Mannschaft aus Stuttgart war am Ende komplett bedient und verzog sich schnell mit 154 Punkten auf ihre Hotelzimmer, während in der Arena die dritte Halbzeit lautstark zelebriert wurde. Ob die heiße Phase in den zweiten sechzig Minuten gereicht hat, um mit den Punkten aus dem kommenden Heimspiel in das Finale einzuziehen, wird sich zum Ende der Saison zeigen.

    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte:

    1. Breisgau Bombers 1 / 160
    2. Lokomotive Lifeline Bremen 1 / 155
    3. Stuttgarter Kickass 1 / 154
    4. Salute Fire Sessions St. Pauli 1 / 140
    5. Fortuna 4TP Hannover 1 / 137
    6. 1. FCDNB Kompressor Köln 0 / 0

    „Das nächste Spiel ist immer das nächste.“
    (Matthias Sammer)




    SPIELBERICHT 04.09.2009


    „FORTUNA 4TP HANNOVER“ feat. ROCKET, EDDY CUE, MC BENSKI


    Das Stadion an der Wallstrasse war zum spannend erwarteten Niedersachsenduell früh gefüllt. Es musste erst die achte Saison der Drum and Bass Bundesliga stattfinden, bevor ein Team aus Hannover in Einzug in die erste Liga erhielt. Dafür waren die Erwartungen an die Mannen von der Leine entsprechend hoch. Die „Fortuna“ aus dem Norden waren mit drei Spitzen äußerst offensiv eingestellt. Alles oder Nichts war die Devise.


    Die Braunschweiger Kulisse wurde vor dem Anpfiff von den beiden offiziellen Mystic Dan und Ly.da..Buddah Vorfelder angepeitscht. In der ersten Halbzeit startete die Anfangsformation der Debütanten mit der erwartet aggressiven Aufstellung. Alle drei Spieler suchten ihr Glück direkt im Strafraum der Gegner. Teamkapitän Rocket dribbelte sich technisch stark durch seine jamaikanisch geprägte Jungle/Drum and Bass Selection. Der Anfangselan verpuffte allerdings ziemlich schnell an der kühlen Reaktion des Publikums. Nachdem es langsam brenzlig wurde, wechselte Eddy Cue als Spitze an die Dreher und MC Benski und Rocket unterstützten ihn bedrohlich über die Flanken. Das Team presste nun mit blutigen Jump-Up-Bassrutschen und schoss sich langsam von dem vorherrschenden Druck frei. Man merkte zum Ende der ersten Halbzeit das fehlende Mittelfeld und die dadurch ausstehende Effektivität im Abschluss. Gerade beim Auswärtsspiel in Braunschweig ist eine gewisse Variabilität Pflicht. In der Pause brachte die „Zwietracht Braunschweig“ den Hexenkessel richtig zum kochen, bevor die Hannover mit der gleichen Aufstellung das Spielfeld betraten. Die Gäste hatten die Zeit sinnvoll genutzt und ihren Rausch in der Halbzeit zielstrebig multipliziert. Gleich zu Beginn wurde das Tempo erhöht und mit MC Benski..s Distanzschuss: „Hände hoch, dass ist ein Überfall“ zappelte der lyrische Ball direkt im Netz. Dieses brillante Tor sollte nur eines von vielen im zweiten Durchgang bleiben – die „4 The People“ blieben am Drücker. Wie beim Führungstreffer spielte Rocket einen diagonalen Jungle-Pass auf Benski, der leicht Alkohol-Abseitsverdächtig das Mikro gegen den Pfosten hämmerte. Die blau-gelbe Fankurve stichelte wie erwartet die Stimmung weiter an, was die Gäste aber nicht aus der Fassung bringen konnte. Das Bekenntnis der Hannoveraner keinen Fußball zu mögen, aber Drum and Bass zu lieben wurde ein Eigentor. Sowohl der Pegel als auch das Tempo wurden noch einmal rekordverdächtig verschärft. In den letzten Minuten fehlte dann aber die Präzision, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Kurz vor Abpfiff  gelang der Fortuna noch ein sehenswerter Treffer durch die Eigenproduktion von dem talentierten Eddy Cue. Insgesamt wurde allen Anwesenden im ausverkauften Stadion eine stimmungsvolle und friedliche Party geboten, die den Erwartungen voll entsprach.



    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte

    1. Breisgau Bombers 1 / 160
    2. Fortuna 4TP Hannover 1 / 137

    3. Stuttgarter Kickass 0 / 0
    4. Salute Fire Sessions St. Pauli 0 / 0
    5. 1. FCDNB Kompressor Köln 0 / 0
    6. Lokomotive Lifeline Bremen 0 / 0



    Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal.

    (Lothar Matthäus)


    It..s your game!




    SPIELBERICHT 07.08.2009


    „BREISGAU BOMBERS“ feat. DJ ENEA, DJ NETTO & MC FAVA


    MODERATION: LY.DA BUDDAH VORFELDER & MYSTIC ZWANZIGER DAN

    August, endlich wird Bundesliga! Die Aufsteiger aus dem Breisgau ließen ihrer Euphorie in der höchsten deutschen Spielklasse mitzumischen freien lauf. Die Bomber liefen höchstmotiviert mit ihren roten Trikots und Lufthörnern auf den frisch gewienerten Tanzboden in der Hölle von Braunschweig auf. Mit einem unvergesslichen Intro zischte der erste Schuss der Gäste wie ein Strich ins Netz. Im weiteren Verlauf kombinierten die erfahrenen Spieler DJ Enea und DJ Netto back to back gefährlich in den Strafraum wo der Knipser MC Fava einige brandgefährliche Möglichkeiten verwandelte. Freiburgs intensive Bemühungen in der äußerst fair verlaufenden ersten Halbzeit hatten sich bereits positiv auf den Punktezetteln der Jury niedergeschlagen. Zur Halbzeitpause heizten die beiden Offiziellen Ly.da..Buddah Vorfelder und Mystic Dan das heimische Publikum an, bis der Schweiß von der Decke tropfte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde nach allen Regeln der Kunst das Feuer eröffnet. Die Gäste wuchsen fast über sich hinaus und punkteten in jeder Kategorie. Durch die besonders kreativen Bemühungen von dem Kopfballstarken DJ Enea rollte der Bass gekonnt durch das Stadion. Die Stil-Taktik wurde mit starken Reflexen an die Bedürfnisse angepasst. Mit einer geschlossenen und Top eingespielten Mannschaftsleistung absolvierten die Breisgauer das Eröffnungsspiel auf hohem Niveau. Durch die souverän erkämpften 160 Punkte muss das Team als heißer Kandidat um den Titelkampf ernst genommen werden.


    Tabelle

    Team / Spiele / Punkte

    1. Breisgau Bombers 1 / 160
    2. Stuttgarter Kickass 0 / 0
    3. Salute Fire Sessions St. Pauli 0 / 0
    4. 1. FCDNB Kompressor Köln 0 / 0
    5. Fortuna 4TP Hannover 0 / 0
    6. Lokomotive Lifeline Bremen 0 / 0

    "Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben." Berti Vogts



    Ältere Spielberichte


    DRUM AND BAS BUNDESLIGA FINALE 2006/2007


    Die Hölle von Brauschweig hat gebrannt! Das restlos ausverkaufte Brainstadion ist um eine legendäre Erfahrung reicher. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Brainklub-Arena U. Schwanke: „...das Finale wird in die Geschichte eingehen. Das ist Braunschweig, Braunschweig ist das!“.


    Der Topklub „Eintracht Braunschweig“ ist zum zweiten Mal Deutscher Meister geworden! Mit dem ersten Dubel in der Geschichte der Drum and Bass Bundesliga hat sich die Mannschaft um die Spitzensportler Ly.da Buddah Vorfelder und Mystic Zwanziger Dan ein Denkmal im Breakbeat-Olymp geschaffen.

    Das Finale hatte mit einem fulminanten Auftakt begonnen. Das Stadion war bereits ab 24.00 bis auf den letzten Platz gefüllt. Die „besten Fans“ der Liga sorgten für eine filmreife Gänsehautstimmung. Mit viel Selbstvertrauen und einer breiten Brust kümmerten sich die Leistungsträger der Eintracht selber um das Aufwärmtraining. Mit dem gewohnt aggressiven Engagement im Offensivspiel untermauerten die Meister Ihre Durchschlagskraft. Die anderen Mannschaften legten bei Sportzigaretten und Jägermeister ein atemberaubendes Pensum vor.

    Nun begann die gewisse Kernigkeit die bei einer hochklassige Party Pflicht ist. Der Dampfmacher des „1. FCDNB Kompressor Köln“ Kolt Siewerts spielte voller Leidenschaft einige präzise Jump-up-Mixvorlagen , die kaltschnäuzig versenkt wurden. Der Top-Torjäger des „SV Werder One Nation“ MC Temper erarbeitete sich mit harten Rapsalven einige glasklare Einschussmöglichkeiten, die nicht ungenutzt blieben. Die Dramatik stieg von Minute zu Minute. Im Sekundentakt wurden sich disziplinierte Zweikämpfe an der Jägermeisterflasche geboten. Eine gefährliche Dubplate Flanke jagte die nächste, im Backstage-Strafraum wurde früh gestört und auf hohem Niveau der Pegel in ungeahnte Höhen kombiniert. Die routinierten Testosterontanker verwandelten die Arena in einen sensationell, gefährlichen Hexenkessel. Um 3 Uhr kam die Krönung der Bundesligasaison 2006/07. Der Stadionsprecher „Highroller“ hielt eine bewegende Rede und übergab dem deutschen Meister „Eintracht Braunschweig“ feierlich die Meisterschale + Pokal. Hiernach gab es kein Halten mehr. Die Fans übertönten die brillante Anlage und versuchten sich Andenken vom Spielfeld mitzunehmen. Die Marschrute war klar. Das Urgestein Mystic Zwanziger Dan setzte zu einer brutalen Ragga-Flug-Grätsche an und durchbrach mit Schallgeschwindigkeit die Demarkationslinie zwischen Wertarbeit und Wahnsinn. Die letzten akademischen DnB-Erklärer hatten jetzt das Stadion verlassen  und überließen den gnadenlosen Einpeitschern das Grün. Die dritte Halbzeit wurde zusammen mit allen Mannschaften und den D..n..B Ultras zelebriert bis nach der x-ten Zugabe um 7.30 die Ordnungskräfte für ein friedliches Ende sorgten.


    Stimmen zum Spiel:

    -Kolt Siewerts: „Das Eintracht die Meisterschaft gewinnt war bestimmt kein Selbstläufer. Die Profis aus Braunschweig halten hochverdient die Schale in der Hand.“

    -O. Voigt (Geschaftsführer Eintracht Braunschweig Fußball): „Die Drum and Bass Bundesliga hat mit dem Finale in der internationalen Klasse ein neues Niveau erreicht.“


    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst."
    George Best (ehemaliger Schottischer Nationaltrainer)


    its your game!


    DnB-BUNDESLIGA FINALE 06.02.09

    DIE "STUTTGARTER KICKASS" SIND ALTER UND NEUER DEUTSCHER MEISTER!

    Was für ein Wahnsinnsfinale - die Mannen aus dem Ländle haben in der Verlängerung mit 3:2 gewonnen und holen als zweites Team in der Drum and Bass Bundesliga das Double.

    Lange vor dem Anstoß war die Brain-Arena gut gefüllt - extra für das Finale wurde noch einmal der Rasen neu verlegt, der Südseitenbalkon geöffnet und die Jägermeistervorräte aufgestockt. Nach einem heißen Warm-up und dem obligatorischen Münzwurf, um herauszufinden wer beginnt, wurde die Party angepfiffen. Die "1. FC Berlin Flankers" eröffneten das Spiel mit einem ruhigen Intro und viel Understatement am Mikrofon. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit engagierte sich die Mannschaft immer mehr und erspielte sich einige gute Torchancen. Als die Kickass mit Fahnen, Trikots, einer Schnapskette um den Hals und mit ihrem Intro: "Stuttgart ist viel schöner als Berlin" das Spielfeld übernahmen, setzten sie die Berliner mächtig unter Druck. Der Vollblutstürmer Tease mixte sich die Finger blutig und MC Sinisterrier grätschte frech ins Mark der Hauptstädter: "Jetzt habt ihr lecker eine halbe Stunde Old-School ertragen nun wird es Zeit für frische Musik und Texte". Die bissig erarbeiteten Großchancen wurden abgeklärt verwandelt und so konnten die Jungs aus Benz-Town souverän mit einem 1:0 in die erste Halbzeitpause gehen. Berlin war unter Druck geraten und musste sich eine neue Taktik überlegen. Im anschließenden MC-Battle geriet MC Sinista durch ausgehende Texte und wenig strukturellen Aufbau ins Schwimmen, wohingegen der Berufs-MC Soultrain mit seiner ganzen Bühnenerfahrung zum 1:1 ausglich. Jetzt fragten sich alle wer in der letzten Runde die Nerven behalten würde. Das DJ-Battle begann mit vielen hochkarätigen Torszenen von DJ Tease, der mit einem Supersharpshooter-Tease-Intro und bekannten Dubplates wie "DJ Tease you a murder" punktete. Der Berliner Vorstopper Dot4 begeisterte die Massive hingegen mit einem glänzenden Mix aus Metalheadz-Tunes, Klassikern und frischem Material. Als die Jury mit dem Ergebnis aus den Katakomben kam herrschte Totenstille: Schiedsrichter Mystic Dan nahm das Mikrofon in die Hand und verkündete, dass es eine Verlängerung geben muss. Obwohl im Punkto Rausch ein wahrer Abnutzungskampf hinter den beiden Vereinen lag, mussten noch einmal alle Energien freigesetzt werden. Die Schwaben spielten sofort auf hoher Geschwindigkeit und flankten immer wieder mit tiefen Bässen bis in den Sechzehner. MC Sinista lief entschlossen nach vorne und versenkte den lyrischen Ball fast nach Belieben im gegnerischen Netz. Dank der Offensivbemühungen forderten die Fans mehrere Widerholungen von guten Spielzügen - jetzt fielen die Tore im Minutentakt und auch dem letzten Zweifler wurde bewusst, dass die roten Teufel eine große Chance haben, als zweite Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga das Double zu holen. Doch die Legionäre mit dem Bären auf der Brust konterten stark und konzentriert mit Double-Drop-Pässen und Ragga-Volleys. Als Mystic Dan nach dem Abpfiff der Verlängerung die Zuschauer nach dem Endstand fragte, war die Stimmung im Brain-Tollhaus auf dem Höhepunkt. Was bei der ersten Entscheidungsfindung durch lautstarkes Brüllen nicht eindeutig herauszufiltern war, klärte sich bei der Abstimmung durch Handzeichen: "Stuttgarter Kickass" ist der neue und alte deutsche Drum..n..Bass-Bundesliga Meister! Die extreme Anspannung in den Gesichtern der Kontrahenten wechselte in ein erlösendes Lächeln beim Vizemeister und grenzenlose Euphorie bei den Gewinnern. Wie lange die Spieler ausgelassen mit den Ultras über die dritte Halbzeit hinweg gefeiert haben, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

    MC Sinista: "Den Pokal in der Hand zu halten entschädigt für die ganze Quälerei in der langen Bundesliga-Saison."
    DJ Tease: "Oha war das knapp, vor der Verlängerung habe ich mir aus lauter Aufregung derbe in die Hand gebissen... ich bin überglücklich!"
    MC Soultrain: "Hast Du noch einen braunen Tequilla?"
    Dot4: "Schönes Ding, schönes Ding...!"
    L.B. Vorfelder: "Bei uns feiern die Musiker hinterm DJ-Pult und stehen nicht Backstage um mit ihrem I-Phone neue friends zu adden."


    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst."
    George Best (ehemaliger Schottischer Nationaltrainer)

    DnB Bundesliga @ Rosis, Berlin 01.11.08

    Die "1. FC Berlin Flankers“ stehen schon mit einem Fuß im Finale der DnB Bundesliga!

    Das erste Auswärtsspiel, in der sechsten Saison der Drum and Bass Bundesliga, war an Spannung kaum zu überbieten. Im schönsten Stadion der Hauptstadt: Dem „Rosis“ kämpften die Berliner Kampfschweine leidenschaftlich, wie man sie kennt. Durch die offensive Aufstellung mit Mannschaftskapitän Dot 4 und dem Sturmstrategen MC Soultrain wurde in der ersten Halbzeit sehr schwungvoll nach vorne gespielt. Hierdurch ergaben sich natürlich jede Menge Chancen, die auch kühl verwertet wurden. Auf den Zetteln der Jury wurde das gute Mixing, die bravuröse Selection und die gute Leistung von Soultrain mit einer hohen Punktzahl bewertet. In der Kategorie „Rausch“ waren die blau-weißen sehr defensiv. Die Gäste Ly.da..Buddah Vorfelder und Mystic Dan agierten routiniert mit Double-Drop-Attacken und Ragga-Volleys. Auch die moderne Dubstep-Taktik zu Ende des Sets wurde euphorisch gefeiert. Nun wurde es ernst für die Heimmannschaft - durch gute Mixingkonter sogte Dot 4 für einige gefährliche Szenen. Der alte Routinier Soultrain schoß im Minutentakt mit hochkarätigen Lyrics um sich. Musikalisch konnten die Berliner Flankers punkten, doch man merkte dem Team an, dass im Punkto Rauschzustand die Leistungen noch nicht Erstliga-reif sind. Nach Abpfiff standen gute 160 Punkte zu Buche – damit stehen die Berliner mit einem Fuß im Finale der Bundesliga. Ob es gereicht hat, werden die ausstehenden fünf Spiele in den nächsten zwei Monaten zeigen.

    SPIELBERICHT: 1. Spieltag der 3. Saison


    “Zwietracht Braunschweig” feat. Ly.da..Buddah Vorfelder

    vs 

    „Werder One Nation“ feat. Dirk D/MC Temper


    Gleich zu Beginn der Saison gab es in Braunschweig ein Topspiel der 1. Liga. Der “Hexenkessel” von Braunschweig war erstaunlich früh gefüllt. Die Stimmung war aufgrund des anstehenden Eintracht-Aufstiegspiels am nächsten Tag in ekstatisches Blau-Gelb getaucht. Die Aufwärmmannschaft von „DJ D.W.“ kontrollierte die Tanzfläche sehr früh mit deepen Sounds und eigenwilligen Breaks. „Werder One Nation“ stand bereits um 1.30 Uhr im Abseits (zu spätes Erscheinen) und kassierten so den ersten Minuspunkt. Als die Bremer endlich auf dem Spielfeld aufliefen schlug Ihnen erst einmal eine Wand aus Braunschweig Schlachtrufen entgegen. Um den Minuspunkt zu kompensieren ging Bremen in die Offensive und bestellten vor dem Anpfiff 4 Jägermeister pro Spieler. Die Anfangsoffensive der „Werder Ultras“ war eingeläutet. Die Braunschweiger blockten die aggressive Spielweise durch fleißiges Mittrinken ab. Der Abwehrorganisator Dirk D. schlug in der ersten Halbzeit gleich mehrere gefährliche Flanken tief in den Strafraum der Heimmannschaft. Der Stürmer MC Temper verwandelte die Flanken sicher und brachte Werder in eine gute Ausgangssituation. Im weiteren Verlauf spielten die Bremer mit „kühlem“ Kopf und eiserner Disziplin. Mit technisch hochwertigem Mixen und einer brillianten Liquid Selection gelang Bremen kurzzeitig die Oberhand. Doch die Rechnung wurde ohne die Fans der Zwietracht gemacht. Der Ultras-Block kletterte auf die Absperrungen und feuerten die Heimmannschaft an, das der MC kaum noch zu hören war. Die radikale Unterstützung ließ die Bremer zum Schluss Ihres Sets unsicher werden. Wie aus einer Kehle sang die gesamte Brainarena die „BTSV“ Schlachtengesänge als der Präsident Ly.da..Buddah Vorfelder zum Sturm auflief. Mit kompromissloser Härte und geschicktem Körpereinsatz war das Spiel schnell gedreht. Ab der dritten Platte wurde ein Hattrick gefeiert. Für drei Tunes hintereinander wurden von der Massive Rewinds gefordert. Ab jetzt spielte nur noch Zwietracht Braunschweig. Es war ein Run auf ein Tor und die Bremer sahen sich dem Dauerdruck der Hausherren ausgesetzt. Mustergültig wurde die Dramatik ausgebaut und den Zuschauern ein geniales Spiel geboten. Unter erlösendem Jubel war beim Schlusspfiff klar das der erste Heimsieg gegen einen Titelfavoriten geglückt war. Am Ende stand es 3:1 für Zwietracht Braunschweig.   


    Stimmen zum Spiel:

    Ulrich (Klubbesitzer) : „Wenn das Trinkverhalten der Bremer ab 6 Uhr nach dem Spiel mitgezählt hätte, würden Sie auf meinem Punktezettel knapp vorne liegen.“

    Obelix: „Was war das denn für ein in die Fresse-Flummi Style?“

    D.W.: „Das war wirklich sehr knapp. Mitte der zweiten Halbzeit habe ich erst aufgehört zu zittern.“

    Ly.da..Buddah Vorfelder: „Ich will nur noch genießen.“


    Spielbericht 01.07.05


    "Zwietracht Braunschweig"

    vs

    "Torpedo Mannheim"


    Spannend haben sie es gemacht. Schon früh begannen die Gäste mit deepen Beats und Bässen das Publikum in Stimmung zu bringen. DJ Soulsurfer versetzte den Gastgebern mit einem Distanzschuss und 4 Jägermeistern in Folge einen Schock. Einige Minuten brauchten die Blau-Gelben um diesen Rückschlag mit 4 Vodka zu verdauen. Der Torpedo Ultra Sturm brach nicht ab und nach einer Hereingabe von DJ Soulsurfer verwandelte MC Sinista den moralisch wichtigen Punkt. Nach der Übergabe begann der Dauerdruck der Braunschweiger. Das Spiel nahm an Dramatik zu als Mystic Dan mit Engagement und Willen den lyrischen Ball ins Netz zauberte. Unter dem Jubel der Löwen-Fans mixte sich Ly.da..Buddah in Ekstase und holte mit zwei geforderten Rewinds weitere Punkte auf den Juryzetteln. In der zweiten Halbzeit spielten die DJ..s back to back und die MC..s bearbeiteten die Mikros mit allem was die Kehlen hergaben. Das Spiel wurde offensiver wobei die Mannheimer Aktionen leicht nervös wirkten. Braunschweig wirkte gefestigter aber die zündende Idee blieb noch aus. Nach einem Fehlpass vom Topstürmer Soulsurfer konterte Braunschweig mit einem Gewaltschuss („The Trip“) ... TOOOOOOOOOOR! Der Braunschweiger Turntable Sportverein (BTSV) war jetzt nur noch im Vorwärtsgang und biss sich im Strafraum der  Torpedos fest. In der  Kategorie Rauschzustand potenzierten sich die Punkte gleichsam bei den Teams und der Jury ins unermessliche so das alle sich beim Abpfiff glücklich in die Arme fielen. Am Ende siegte Braunschweig verdient mit 3:1.  


    SPIELBERICHT: 3. Spieltag der 3. Saison


    “Zwietracht Braunschweig”

    vs 

    „1. FCDNB Kompressor Köln“ feat. Kolt Siewerts & J-Cut


    Das Aufwärmtraining wurde professionell von DJ D.W. von Fortuna Brainwave geleitet. Die Brainarena war schnell gefüllt und die Stimmung kochte bereits zum Anpfiff der ersten Halbzeit. Die ersten 45 Minuten für „Zwietracht Braunschweig“ liefen hervorragend. Durch die erwartungsgemäß offensive Aufstellung mit Mystic Dan im Sturm lief die erste Halbzeit sehr schwungvoll. Es spielten sich einige gute Szenen vor dem Tor der Gäste ab. Nach schöner Vorarbeit im Mixing legte Ly.da..Buddah den Ball perfekt auf und der Topstürmer Dan verwandelte mit einem Ragga-Volley. Gelassen gingen die Kölner in Ihre ersten 45 Minuten. Die Aufstellung der Mannschaft mit 2 Dj..s ohne MC war eher defensiv ausgerichtet. Die Gäste attackierten aber mutig und kamen durch Jumpup Konterangriffe gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft. Die Braunschweiger Abwehr geriet in leichte Bedrängnis doch ein Freistoß von J-Cut ging knapp am Pfosten vorbei. Ohne große Fehlpässe und Fouls ging die gutanzuhörende erste Halbzeit mit einem leistungsgerechten 1:0 zu Ende. Nach dem Seitenwechsel merkte man den Teams an das im Punkto Rauschzustand einiges geleistet wurde. Braunscheig drückte fortan aufs Tempo. Die Beats wechselten von flüssigem Sonnenschein zu harten Percussion-Orgien mit Monsterbässen. Mitten in die Drangphase der Braunschweiger kam der Ausgleichstreffer der Kölner Gäste. Nach einem Ballverlust flankte das berühmte bärtige Abwehrgenie Kolt Siewerts weit und hoch in die Mitte auf den heranstürzenden J-Cut. Der Profi köpfte unbedrängt aus wenigen Metern zum 1:1. Doch praktisch im Gegenzug erzielte der Gastgeber durch 2 Rewinds die Führung. Der Treffer war der Startschuss zur besten Phase in diesem Spiel. Im Minutentakt gab es hochkarätige Tunes zu hören und der alte Routinier Mystic Dan verwandelte den umjubelten Siegestreffer. „Zwietracht Braunscheig“ hat so einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. In der dritten Halbzeit spielten die Teams zusammen und feierten ausgelassen mit den Ultras im Publikum.


    Stimmen zum Spiel:


    Ulrich (Klubbesitzer): „Nach dem Trinkverhalten auf den Listen müssen beide Mannschaften die Höchstpunktzahl bekommen.“

    D.W. (Aufwärmtrainer): „Der Kölner Sound gefällt mir immer sehr gut. Diesmal erstaulich hart gespielt. Wenn Ihnen das nicht mal das Unentschieden genommen hat... NEEEIN Braunschweig war zu Stark.“ 


    DRUM AND BASS BUNDESLIGA FINALE 2005


    In der restlos ausverkauften Brainklubarena erlebten alle Anwesenden eine unvergessliche Nacht. „Zwietracht Braunschweig“ hat es geschafft und hält Stolz den Meisterpokal in den Händen.


    Nach 20 Heim- und Auswärtsspielen kämpften sich die Braunschweiger an die Spitze der Tabelle. Mit 2 Punkten vor dem Vizemeister SV Werder One Nation ging der Traum von der Meisterschaft in Erfüllung. Beim Treffen aller teilnehmenden Mannschaften zum Finale entwickelte sich bei saunaähnlichen Temperaturen ein rassiger Pokalfight. Schon beim Aufwärmtraining zeigten die anwesenden Mannschaften große Anstrengung an der Jägermeisterflasche. Motiviert durch die heftige Rotation von Sportzigaretten wurde das Spiel um 1.00 Uhr offiziell angepfiffen. Als erstes Team entfesselten die Bremer mit Ihrem Stürmer MC Temper und Libero Dirk D. ein Schützenfest. Wie entfesselt wurde mit Ravehits und big Liquid Tunes um sich geschossen. Als ob ein Kantersieg her musste spielte die Mannschaft wie aus einem Guss und stürmte ohne Gefangene zu nehmen. Teamchef Dirk frohlockte: „Gegen Braunschweig hat es jede Mannschaft schwer, aber Bremen als Rekordvizemeister sollte nie unterschätzt werden“.

    Um 2.30 Uhr kam der große Moment der Pokalübergabe. Der Ehrenvorsitzende des deutschen Drum and Bass Bundes (DDBB) Hausen überreichte schwer betrunken in einer ergreifenden Zeremonie „Zwietracht Braunschweig“ den Meisterschaftspokal. Die Stimmung kochte auf dem Höhepunkt. Die Braunschweiger Ultras, bewaffnet mit Tröten, Trillerpfeifen und Mannschaftstrikots, machten Ihrem Ruf als die euphorischsten aller Fans alle Ehre.

    Der Abnutzungskampf der Saison war den Aktiven kaum anzusehen. Im Gegenteil, dank der Ideen des glänzend aufgelegten Ly.da..Buddah Vorfelder erspielten sich die Blau-Gelben Löwen klare Vorteile und kamen zu einem deutlichen Plus an Möglichkeiten. Der Meister legte los, als wollten sie die anderen förmlich überrennen. Die Eintracht spielte nur noch im gegnerischen Strafraum und verwandelte mit dem lyrischen Topstürmer Mystic Dan nach belieben. Überglücklich spielte der 1. Ligameister im Rausch und ließ sich von den unglaublich lauten Fans mitreißen. Nach dieser intensiven Siegesorgie kamen die Gausböcke hinter die magischen Plattendreher. Der 3. Platzierte  „1. FCDNB Kompressor Köln“ machte seinen technischen Nachteil ohne MC zu spielen durch großen Einsatz wett. Der Torregen hörte auch bei dieser sympatischen Mannschaft nicht auf. Man merkte J-Cut und Kolt Siewerts den Spaß an der Sache an.

    Alle anwesenden Mannschaften boten zusammen mit den Fans eine mehrstündige Drum and Bass-Gala die keiner der Anwesenden vergessen wird.


    Danke an die „Sportvereinigung Dead Metropolis Chemnitz“, die disqualifizierten „Torpedo Mannheim“ und an alle die geholfen haben die Bundesliga zu dem zu machen was sie ist.


    Ulrich (Klubbesitzer): Das Endspiel geht in die Hist

  • VIDEO Drum and Bass Bundesliga Finale 2005







    http://www.youtube.com/watch?v=x_NvjfBfX-w&feature=related
  • VIDEO Sun n Bass 2008, Ly.da Buddah @ Ambra Night (IT)



    http://www.youtube.com/watch?v=VoyWEeeaXGQ
  • DISCOGRAPHY






    DISCOGRAPHY


    VINYL

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Riddim fi days (7” Vinyl und Riddim Magazin CD 11
    Track 1)

    -Sensor - Seven Nation Army remix (Run Faster)

    -Ly.da..Buddah / Mystic Dan / Mutabaruka “The Jungle Judge / Jungle fi days”
    (I-Spect 004)

    -Motagen Boom Sound - 3 Tage Wach DnB remix (Mota 001)


    MIXTAPES

    -Motagen Sound - Beatbomb (1998)

    -Motagen Sound - Live @ Brainklub mit Mystic Dan (1999)

    -Motagen & Audiotop - Live @ IUSY Festival (Malmö 2000)

    -Motagen Sound - Seven Inch Biznizz (2001)

    -Motagen & Flowinimmo - Rap & Bass 1 (2001)

    -Motagen / Flowinimmo / Ma - Rap & Bass 2 (2001)

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Live @ Aether Club Chemnitz (2002)

    -Motagen & Flowinimmo - Rap & Bass 3 (2002)

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Live @ Arena (Wien 2002)

    -Motagen & Flowinimmo feat. Bobby Buster - Rap & Bass 4 (2003)

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Live @ Fusion Festival (2003)

    -Ly.da Buddah - Jungelistics 1 (2003)

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Live @ Splash Festival (2003)

    -Ly.da Buddah - Wine..n..Bass (2003)

    -Motagen & Flowinimmo - Rap & Bass 5 (2004)

    -Ly.da Buddah - Jungelistics 2 (2004)

    -Ly.da Buddah & Mystic Dan - Live @ Kings Of The Jungle (2004)

    -Hip Hop Showdown (Tapepack mit DJ Vadim, Demolition Man, Yara Bravo,
    Syrus, Ly.da..Buddah & Mystic Dan)

    -Motagen Sound - Yardwise 1 hosted by Bobby Buster (2004)

    -Drum and Bass Bundesliga Finale 2005 - Tapepack mit SV Werder One Nation
    (Dirk D.& Temper) vs Zwietracht Braunschweig (Ly.da Buddah & Mystic Dan)

    -Motagen Sound - Yardwise 2 hosted by Liquid (2005)

    -Ly.da Buddah & Chriss Imbiss - Instrumentals (2005)

    -Ly.da Buddah / Chriss Imbiss / Mystic Dan - Vershan Excurshan (2005)

    -Motagen & Flowinimmo feat. F.R. - Rap & Bass 6 (2006)

    -Motagen Sound - Yardwise 3 “1000 Bullets Ah Fly” hosted by Liquid (2007)

    -Motagen Sound - 10 YEARS Live! (2007)

    -X:No:Archive Mix 01 (2007)

    -X:No:Archive Mix 02 (2008)

    -X:No:Archive Mix 03 (2008)

    -X:No:Archive Mix 04 (2008)

    -X:No:Archive Mix 05 (2008)

    -Motagen Sound - Yardwise 4 “These Are The Fucking Chunez” (2008)

    -I:Spect - No Linga (2008)

    -X:No:Archive Mix 06 (2009)

    -Motagen Sound - Call Wi Name (2009)







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